LJV-Artenschutzprogramm 2017 – neue Wege

Probemischung „Blühbrache Vielfalt“ wird im Rahmen der Allianz für Niederwild angeboten

Jäger und Landwirte gemeinsam für Artenvielfalt in der Feldflur

30.01.2017

Unser LJV-Artenschutzprogramm ist seit 2005 ein Baustein zur Förderung einer artenreichen Kulturlandschaft und hat sich bewährt. Der LJV fördert damit Maßnahmen seiner Mitglieder, die der Lebensraumverbesserung dienen, mit einem Zuschuss von 50 % der Saatgutkosten. Angeboten werden die vier bewährten Saatgutmischungen, Basismischung 1 und 2, sowie Dauerwildwiese Schwarzwald und Odenwald, die in ihrer Zusammensetzung auch 2017 unverändert bleiben.

 

Dennoch wollen wir 2017 auch neue Wege im Offenland bestreiten. Mit der Probemischung „Blühbrache Vielfalt“ haben wir nun zusätzlich eine speziell für die Bedürfnisse von Rebhuhn, Feldhase und anderen Offenlandarten abgestimmte Mischung im Programm. Weitere Informationen zur „Blühbrache Vielfalt“ und Aussaatempfehlungen für die anderen Mischungen finden sie in den Downloads „Blühbrache Vielfalt – Probemischung“ und „Artenschutzprogramm 2017“.

 

Bestellungen laufen gesammelt über die Jägervereinigungen, Hegeringe oder Hegegemeinschaften.Das Saatgut wird bis spätestens Mitte April an die angegebene Sammelbestelladresse ausgeliefert. Die Jägervereinigungen, Hegeringe und Hegegemeinschaften erhalten die Rechnung in doppelter Ausfertigung, die Originalrechnung wird formlos beim LJV eingereicht, der 50 % der Saatgutkosten an die Jägervereinigung zurück überweist.

 

Achtung: Flächen, für die Landwirte Prämien nach der Agrarförderung des Landes (FAKT) bekommen, müssen mit vorgeschriebenen Saatmischungen eingesät werden, die LJV-Mischungen wären hier förderschädlich. Unsere Mischungen können aber im Rahmen der EU-Greening-Auflagen für die sog. Ökologischen Vorrangflächen verwendet werden.

 

Wer allgemein einen Wildacker anlegen will, ist mit der seit Jahren bewährten AWA-Mischung gut bedient. Mitglieder des LJV erhalten hier einen mit dem Hersteller vereinbarten Sonderpreis, eine zusätzliche Förderung des Saatgutes ist deshalb leider nicht mehr möglich.

 

Ergänzend zur Einsaat von Wildpflanzenmischungen fördert der LJV auf Antrag auch Pflanzungen von niedrigwüchsigen Gehölzen, Hecken, Streu- und Wildobst sowie auch die Anlage von Gewässern, etc. Weitere Informationen bekommen Sie bei der Geschäftsstelle des Landesjagdverbandes bei Herrn Greiner.

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