Erster Parlamentarischer Abend des LJV

LJV präsentiert Position zum Thema Rotwildverordnung: Abschussgebot außerhalb von Rotwildgebieten sollte unbedingt gelockert werden.

Erstellt am 20.05.2019

Bisher hatte der LJV Parlamentarier in der Mittagspause einer Plenarsitzung vor Weihnachten zu einem Wildessen eingeladen – eine durchaus beliebte Veranstaltung, bei der aber wenig Zeit für Gespräche blieb.

Am 15. Mai 2019 hatte der Landesjagdverband Baden-Württemberg e.V. nun erstmals die Möglichkeit, einen parlamentarischen Abend zu veranstalten.

LJM Dr. Friedmann und Mitglieder des LJV-Präsidiums konnte Abgeordnete aller im Landtag vertretenen Parteien sowie Minister Hauk, Staatssekretärin Gurr-Hirsch und Landesforstpräsident Reger begrüßen. Der LJV hat die Themenpalette, die vor dem Essen (natürlich Wild aus heimischer Jagd) angesprochen wurde, bewusst klein gehalten.

  • Andreas Leppmann, Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH, stellte das wegweisende Projekt vor und fand viel Zuspruch bei den Anwesenden.
  • LJV-Wildbiologe Klaus Lachenmaier widmete sich in seinem Kurzvortrag dem Rotwild und dem Umgang damit in Baden-Württemberg. 2020 läuft die Rotwildverordnung aus - für den LJV Anlass, für einen zeitgemäßen, artgerechten Umgang mit unserem Wappentier zu werben. Dazu gehören Überlegungen zur Neuregelung des Abschussgebots außerhalb von Rotwildgebieten ebenso wie die Frage der Lockerung oder sogar Auflösung der bisherigen Rotwildgebiete.

Bei den anschließenden Tischgesprächen wurden natürlich weitere jagdpolitisch wichtige Themen erörtert. 

Die positive Resonanz der Gäste aus dem Landtag bestärkt den LJV darin, bei der Landtagsverwaltung auch für das Jahr 2020 einen Termin für einen parlamentarischen Abend zu beantragen.

Erstellt am 20.05.2019
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