Jägerprüfung

Jägerprüfung und jagdliche Ausbildung aktuell (Stand 21.4.2021)

Die Prüfungsstelle beim Landesjagdverband Baden-Württemberg und das Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg teilen zur Durchführung der Jägerprüfung, der jagdlichen Ausbildung und zur Schießausbildung folgendes mit:

Jägerprüfung

Die Jägerprüfung im Mai 2021 wird grundsätzlich durchgeführt.
Die schriftliche Prüfung findet am 3.Mai 2021 statt. Ausnahmen können sich in Landkreisen ergeben, in denen die zuständigen Behörden die Nutzung von Räumlichkeiten untersagen. In diesen Fällen können Prüflinge die schriftliche Prüfung zu einem späteren Termin (Juli) nachholen, zusätzliche Gebühren fallen dafür nicht an.
Die Termine für den mündlich-praktischen Prüfungsteil bleiben bestehen, soweit sie
1.  festgelegt sind,
2.  kommuniziert wurden und
3.  der Ausbildungsstand der Prüflinge dies zulässt.
Abweichungen werden nach Bedarf je Bezirk mit der Prüfungsstelle und der Prüfungskommission abgesprochen.

Die Durchführung der Jägerprüfungen (schriftliche Prüfung, mündlich-praktische Prüfungen und Schießprüfungen) sind Veranstaltungen, die gemäß § 10 Absatz 3 Nr. 2 CoronaVO zulässig sind, da es sich bei der Jägerprüfung um eine staatliche Prüfung handelt.
Der in § 10 CoronaVO beschriebene Infektionsschutz bei Veranstaltungen und die AHA+L-Regeln sind unbedingt einzuhalten. Wer eine Veranstaltung abhält, hat die Hygieneanforderungen nach § 4 CoronaVO einzuhalten, ein Hygienekonzept nach Maßgabe von § 5 zuvor zu erstellen und eine Datenverarbeitung nach § 6 durchzuführen. Es gilt ein Zutritts- und Teilnahmeverbot nach § 7. Beim Abhalten der Veranstaltung sind die Arbeitsschutzanforderungen nach § 8 einzuhalten.
Die Prüfungsstelle kann die Teilnahme an der Jägerprüfung insbesondere von dem Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a CoronaVO abhängig machen.

Die Prüfungsstelle hat für die Prüfungen Hygienekonzepte erarbeitet, die in den Prüfungen umgesetzt werden.
Die Prüfungsstelle empfiehlt allen Teilnehmenden (Prüflinge, Prüfer), sich vor der Prüfung testen zu lassen, soweit sie nicht geimpft sind oder eine bestätigte Infektion nachweisen können. Ggf. stehen Schnelltests zur Verfügung. Näheres regeln die einzelnen Prüfungskommissionen.

Jagdliche Ausbildung 
Bei der jagdlichen Ausbildung zur Vorbereitung auf die Jägerprüfung handelt es sich um eine Veranstaltung, die nach aktueller Rechtslage in entsprechender Anwendung des § 10 CoronaVO nicht in Präsenz zulässig ist.
Die theoretische Ausbildung darf entsprechend nur im Rahmen eines Online-Angebotes durchgeführt werden, vgl. im Einzelnen das Schreiben vom 9. April 2020 zum Fernunterricht im Rahmen der jagdlichen Ausbildung.

Die praktische Ausbildung einschließlich Schießen darf im Rahmen der Kontaktbeschränkungen gemäß § 9 Absatz 1 CoronaVO stattfinden. Demnach sind Ansammlungen nach § 9 Absatz 1 CoronaVO von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet. In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 100 Neuinfektionen mit dem Coronavirus je 100.000 Einwohner sind Ansammlungen nur gestattet, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushalts und eine weitere Person teilnehmen.
Auf weitläufigen Außenanlagen dürfen mehrere dieser Gruppen teilnehmen, wenn ein Kontakt zwischen den jeweiligen Gruppen ausgeschlossen ist.
Es ist unbedingt auf die Einhaltung des Mindestabstandes und das Tragen einer medizinischen Maske oder eines Atemschutzes mit dem Standard FFP2/KN95/N95 zu achten.
Es wird empfohlen, die Teilnahme an der praktischen Ausbildung von dem Nachweis eines tagesaktuellen negativen COVID-19-Schnelltests, einer Impfdokumentation oder eines Nachweises einer bestätigten Infektion im Sinne des § 4a CoronaVO abhängig zu machen.
Näheres erfahren Sie bei Ihrer Ausbildungsstätte.

Schießausbildung
Gemäß § 13 Absatz 1 Nr. 8 CoronaVO ist der Betrieb von öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten für den Publikumsverkehr untersagt, mit Ausnahme für den kontaktarmen Freizeit- und Amateursport nach Maßgabe von § 9 Absatz 1 CoronaVO.
Schießstätten fallen aber nicht unter „Sportanlagen oder Sportstätten“ im Sinne von § 13 Absatz 1 Nr. 8 CoronaVO, soweit sie für jagdliches Übungsschießen, Einschießen und Kontrollschießen durch Jägerinnen und Jäger sowie zur Schießausbildung der Jägerinnen und Jäger genutzt werden. Dem steht auch nicht entgegen, wenn einzelne Schießstätten ansonsten auch oder hauptsächlich dem Schießsport dienen oder von Schießsportvereinen betrieben werden. Denn bei dem oben genannten Schießen im Zusammenhang mit der Jagd handelt es sich nicht um die Ausübung von Sport.
Daher ist der Betrieb und die Benutzung von jeglichen Schießstätten durch Jägerinnen und Jäger bzw. Jagdschülerinnen und Jagdschüler für die genannten Zwecke grundsätzlich nicht nach § 13 Absatz 1 Nr. 8 CoronaVO untersagt.
Es gelten für den Schießbetrieb die allgemeinen Abstands-und Hygieneregeln sowie die Kontaktbeschränkungen (also Angehörige des eigenen Haushalts bzw. bis maximal 5 Personen aus zwei Haushalten bei Inzidenz < 100 und Angehörige des eigenen Haushalts bis maximal fünf Personen und eine zusätzliche Person eines anderen Haushalts bei Inzidenz > 100, Paare, die nicht zusammenleben, gelten als ein Haushalt).
Der Vollständigkeit halber wird darauf hingewiesen, dass für das Schießen, anders als für die Jagdausübung nach Ziff. 1, etwaige Ausgangsbeschränkungen gelten.


Anmeldungen zu den Prüfungen auf unserem online-Anmeldeportal sind jederzeit  möglich.

Kontakt zur Prüfungsstelle
Telefon: 0711 268436-03 oder -21
E-Mail: jaegerpruefung(at)landesjagdverband.de