Fuchsbejagung als gelebter Artenschutz sinnvoll und notwendig.

Der Landesjagdverband ( LJV ) bedauert das "Zurückrudern" des NABU-Vorsitzenden Andre Baumann unter dem Druck extremer Tierschützer. Jagende NABU-Mitglieder hatten zuvor die Initiative ihres Vorsitzenden ausdrücklich gelobt.

Stand: 23.01.2014

Das Bekenntnis des NABU-Vorsitzenden in einer Pressemitteilung vom 17.01.2014 zur Nutzung nachhaltig gewonnener Produkte wie zum Beispiel des herrlichen Fuchspelzes als Öko-Produkt, hat beim LJV große Freude ausgelöst. Sieht er sich doch in seinen Initiativen wie "Schwarzwaldpelz aus heimischer Jagd" zum Schutz des seltenen Auerhuhns im Schwarzwald bestätigt. Allerdings ist aus Sicht des Landesjagdverbandes die sinnvolle Verwertung nicht der einzige vernünftige Grund zur Bejagung des Fuchses. Sie ist gelebter Artenschutz und dient gefährdeten Arten z.B. seltenen Wiesenvögeln wie Rebhuhn und Kiebitz oder dem Feldhamster. Sie dient aber auch dem Schutz der menschlichen Gesundheit. In der Nähe menschlicher Siedlungen droht Gefahr durch den Fuchsbandwurm. Vermehrt auftretende Krankheiten wie Räude und Staupe sind Anzeichen einer Überpopulation. Einschränkungen der Fuchsbejagung im Zuge der Novelle des Landesjagdgesetzes sind deshalb keinesfalls gerechtfertigt. Im Gegenteil; es müssen weitere Anreize zur kosumtiven Nutzung des Fuchses geschaffen werden. Vorschläge des NABU sind hier immer willkommen. Weitere Informationen sind dem Papier zur Fuchsbejagung zu entnehmen.

Erstellt am 06.05.2014
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