LJV-Artenschutzprogramm: Jetzt Samen bestellen

Nach der Erweiterung des LJV-Artenschutzprogramms im vergangenen Jahr, wird das ­Programm jetzt noch flexibler: Ab sofort können Jäger zwischen verschiedenen Saatgut-Anbietern wählen.

  • Foto: René Greiner

    Foto: René Greiner

Erstellt am 31.01.2018

Das LJV-Artenschutzprogramm besteht im Wesentlichen aus Blühmischungen, Dauerwildwiesen-Mischungen und der Förderung von Biotoparbeit. Das Ziel des 2005 initiierten Projekts ist klar: Die Förderung einer artenreichen Kulturlandschaft. Denn Jäger sind Artenschützer und von ihren Hegebemühungen profitieret nicht nur unser Wild, sondern auch zahlreiche andere Arten. Bei dieser wichtigen Aufgabe werden Sie vom LJV unterstützt: Wir fördern Maßnahmen, die der Lebensraumverbesserung dienen, mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Kosten. Bezuschusst werden zum einen bestimmte Saatmischungen (siehe unten), zum anderen Pflanzenkosten bei der Anlage von Hecken, Feldgehölzen oder Streuobst­wiesen.

 

So funktioniert die Förderung
Die Bestellungen der vorgegebenen Mischungen laufen gesammelt über die ­Jägervereinigungen, Hegeringe oder ­Hegegemeinschaften. Diese erhalten die Rechnung in doppelter Ausfertigung. Nach Bezahlung wird die Rechnungskopie beim LJV eingereicht, der 50 Prozent der Saatgutkosten erstattet. Achtung: Landwirtschaftliche Flächen, für die Landwirte Prämien nach dem „Förderprogramm für Agrarumwelt, Klimaschutz und Tierwohl“ (FAKT) bekommen, müssen mit vorgeschriebenen Saatmischungen eingesät werden, die LJV-Mischungen können hier nicht verwendet werden. Unsere Mischungen können jedoch im Rahmen der EU-Greening-Verpflichtung für die Brach­e­begrünung (Nutzcode 590) der sogenannten Ökologischen Vorrangflächen verwendet werden.


Auf Antrag fördert der LJV auch fachlich sinnvolle Pflanzungen von niedrigwüchsigen Gehölzen, Hecken, Streu- und Wildobst sowie die Anlage von Gewässern. Für solche Maßnahmen stellen Sie bitte einen formlosen Antrag an die Geschäftsstelle, aus dem die Art des Vorhabens, die Örtlichkeit, die voraussichtlichen Kosten und gegebenenfalls die Zustimmung der Unteren Naturschutzbehörde ersichtlich ist. Der Landesjagdverband prüft die Förderfähigkeit und gewährt Zuschüsse von bis zu 50 Prozent der Kosten.

Erstellt am 31.01.2018
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