SPD-Chef bereiste Jägerprojekte

Bei vier Ortsterminen im Land verschaffte sich SPD-Fraktionschef Claus Schmiedel einen Einblick in die vielfältige Basisarbeit der Jägerschaft

Kooperationen mit Naturschutz und Verwaltung funktionieren an der Basis

Erstellt am 02.07.2014

Auf Einladung des SPD-Fraktionschefs im Landtag von Baden-Württemberg MdL Claus Schmiedel präsentierten die Jägerinnen und Jäger am 18. 06.2014 Vorzeigeprojekte Ihres mit dem Naturschutz gemeinsamen Engagements.

HRL Wolfgang Hinderer von der Jägervereinigung Esslingen stellte das Rebhuhnprojekt auf den Fildern vor. Gemeinsam mit örtlichen Naturschützern setzen sie sich intensiv für Lebensräume und Ruhe der Rebhühner auf den Fildern ein. Erfolg verspricht nur die gute Zusammenarbeit mit Landwirten, Naturschützern und Kommunen, wie von den anwesenden Partnern bestätigt werden konnte.

Ein weiterer Termin fand im Biosphärenzentrum Schwäbische Alb in Münsingen statt. Vertreter der Jägervereinigung Münsingen, Naturschützer, Landwirte und Mitarbeiter der Wildforschungsstelle stellten ihr Projekt zum Schwarzwildmanagement vor. Kommunikation auf kurzen Wegen und stets auf Augenhöhe. Eine Exkursion auf dem Truppenübungsplatz, auf dem gerade im Rahmen einer Dissertation an der Uni Freiburg die Rolle des Schwarzwildes als Habitatbildner erforscht wird, rundete die Veranstaltung ab.

Gemeinsame Wildtiermanagementprojekte der Jäger mit vielen verschiedenen Akteuren standen auch bei der zweiten Bereisung von SPD-Fraktionschef im Landtag von Baden-Württemberg MdL Claus Schmiedel am 23.6. 2014 auf dem Programm.

Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Freiburg (FVA) präsentierte zunächst im St. Blasien und Häusern den Aktionsplan Auerhuhn und die Rotwildkonzeption  Südschwarzwald. Zwei Gemeinschaftsprojekte mit Beteiligten aus Forschung, Forst BW, Naturschutz, Grundeigentümern, Kommunen und Jägern. Stv. LJM Wolf Riedl und LJV-Wildbiologe Klaus Lachenmaier sprachen Jägerthemen wie Auerwild-Monitoring, Prädation und das LJV-Pelzprojekt an, auch Fütterungskonzept, Jagdstrategien und Rotwildschäden kamen zur Sprache. Wichtigste Botschaft auch hier: Kommunikation auf kurzen Wegen und stets auf Augenhöhe fördert die Beteiligung enorm und führt zu guten, von allen Seiten getragenen Ergebnissen.  

Ein weiterer Termin fand im Kaiserstuhl bei Ihringen statt. Hier ging es um die Wildkatze, den Generalwildwegeplan und das Wildtiermonitoring. Die Mitarbeit der Jäger in allem Bereichen wurde nicht nur herausgestellt, sie ist für manche Projekte auch ein essentieller Erfolgsfaktor und ein Standard der FVA-Projekte.   In der abendlichen Abschlussrunde kam beim Thema Luchs und Wolf noch einmal große Diskussionsfreude auf. Die intensive und gute Arbeit der AG Luchs und Wolf kam zum Ausdruck, denn auch bei unterschiedlichen Positionen und Sichtweisen gibt es gegenseitigen Respekt und fachkundigen Austausch auf hohem Niveau. BJM Hans-Jürgen Schneider betonte die konstruktive Haltung des LJV z.B., mit Luchs-Patenschaften, gemeinsamer Pressearbeit und Wolfs-Handlungsleitfaden.   SPD-Fraktionschef MdL Claus Schmiedel bedankte sich für die vielfältigen Einblicke in die Wildtiermanagementprojekte und die Basisarbeit der Jägerschaft.

 

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