Hundewesen/Übungsgatter

Ausbildung und Prüfung von Jagdgebrauchshunden und Corona (Stand 3/2021)

H
undeprüfungen und die Jagdhundeausbildung sind derzeit erlaubte Veranstaltungen gemäß Corona Verordnung §10 (4). Grundlage ist der Hinweise des MLR, dass dies analog zu den Bewegungsjagden im Winter zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit erforderlich ist.
Auf dieser Basis gilt die Erlaubnis unabhängig von der Inzidenz-Situation. Zulässig wäre sogar eine Veranstaltung mit bis zu 100 Personen unter Einhaltung der Corona-Regelungen (Abstand, Hygiene, Masken). Es wird dringend empfohlen, eine Durchführung vorab mit den zuständigen Behörden am Ort der Veranstaltung abzustimmen.
Unabhängig von der rechtlichen Zulässigkeit der Hundeveranstaltungen haben sich JGHV BW und MLR darauf verständigt um das Infektionsrisiko zu minimieren nur mit kleineren Gruppen von bis zu 10 Personen sowohl bei der Ausbildung als auch bei der Prüfung zu operieren. Bei ausgeschriebenen größeren Prüfungen wird empfohlen, diese in mehrere kleinere Prüfungen mit max. 10 Teilnehmer aufzuteilen. Der Gesundheitsschutz rechtfertigt den Mehraufwand.

Vorstand und Beirat des JGHV bitten dringend, die Empfehlung für eine Obergrenze von 10 Personen bei Prüfungen und bei der Ausbildung umzusetzen.  Hinweise zur Aufteilung von Prüfungen  und die  Corona-Hygienerichtlinien des JGHV  sind dabei wichtige Handreichungen, die vollumfänglich berücksichtigt werden sollten. 

Hunde in der Jagdzeit schützen
Informationen zu Versicherungsschutz und Schutzausrüstung für die Jagdgefährten

Die Drückjagdsaison ist bereits im Gange und im Idealfall nimmt der Hundeführer am Ende der Jagd wieder einen gesunden Jagdhund mit nach Hause. Sollte dem Jagdgefährten auf der Jagd allerdings etwas zustoßen, ist das neben vielen Sorgen um sein Wohl auch noch meist mit hohen Tierarztkosten verbunden.

Für diese Fälle sind Jagdhunde von LJV-Mitgliedern bei Gesellschaftsjagden mit mehr als 8 Teilnehmern in Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern sowie dem angrenzenden Ausland über die Gruppenversicherung versichert. Die genauen Versicherungsbedingungen finden Sie hier.

Dabei ist zu beachten, dass nur die Jagdhunde versichert sind, die zur Brauchbarkeitsprüfung des LJV B.-W. zugelassen sind. Eine Jagdhunderasse muss eine jagdliche Arbeitsprüfung in ihrem Rassestandard haben. Hunderassen, die das nicht haben (z.B. Dogo Argentino, Staffordshire Bullterrier, Airedaleterrier, Patterdaleterrier, Malinois etc.) oder deren Kreuzungen mit Jagdhunden (z.B. Heideterrier) sind nicht versichert. Die Schadensmeldung erfolgt über das entsprechende Formular direkt an die Gothaer.

Jagdleiter haben die Möglichkeit, eine zusätzliche Tages-Versicherung für die teilnehmenden Hunde (ungeachtet der Hunderasse oder der Verbandszugehörigkeit der Hundeführer) abzuschließen. Diese Versicherung kann auch zur Aufstockung der Jagdhunde-Unfallversicherung für LJV–Mitglieder abgeschlossen werden.

Möchte der Hundeführer einen ganzjährigen Unfallschutz für seinen Jagdhund, empfiehlt sich der Abschluss einer Einzelhundeunfallversicherung. Diese ist unabhängig von der Hunderasse und deckt alle Unfälle ab, die bei der Jagd (unabhängig von der Teilnehmerzahl) und der jagdlichen Ausbildung passieren. LJV-Mitglieder erhalten dabei Sonderkonditionen.

An dieser Stelle wird auch nochmals auf die Sonderkonditionen für LJV-Mitglieder für Hundeschutzwesten hingewiesen.

Das Land unterstützt im Zuge der ASP Prävention mit der Jagdförderung Infrawild auch Stöberhunde- und Nachsuchenführer. Nähere Informationen finden Sie auf den Seiten des MLR.

Der LJV wünscht allen Hundeführern eine erfolgreiche Jagdsaison mit schönen Jagderlebnissen und allzeit gesunden Hunden!