Ausgezeichnet: Projekte aus Baden-Württemberg

Der Deutsche Jagdverband hat beim Bundesjägertag 2019 in Berlin erstmals innovative Projekte von Jägerinnen und Jägern mit einem Kommunikationspreis ausgezeichnet.

  • Foto: Kapuhs, DJV

    Foto: Kapuhs, DJV

Erstellt am 11.06.2019

Kreativität, viel Enthusiasmus und die Liebe zu Jagd, Wild und Natur: Das eint die 48 Projekte, die sich für den DJV-Sonderpreis Kommunikation beworben hatten. 7 Jurymitglieder aus den Landesjagdverbänden sowie Pressesprecher Torsten Reinwald und DJV-Präsident Fischer hatten die Qual der Wahl. Die Bandbreite der Projekte von einzelnen Jägern, Hegeringen oder Kreisjägerschaften reicht dabei vom ausgefeilten Auftritt bei einer Landesgartenschau über die Betreuung sozial benachteiligter Kinder bis zur Exkursion mit Kindern, als Reaktion auf eine anonyme Nachricht, Rehe bitte nicht zu erschießen.

Schließlich wurden fünf Hauptpreisträger und sechs Sonderpreise vergeben. Alle Preisträger sind auf dem Titelfoto zu sehen.

Mit drei preiswürdigen Projekten waren Jägerinnen und Jäger aus Baden-Württemberg ganz vorne mit dabei!
 

 

Den erste Platz bei den Hauptpreisen ging an die Jägerschaft Paderborn für ihren herausragenden Beitrag für die Landesgartenschau.

Auf Platz zwei landete die Jägervereinigung Mergentheim unter Leitung von KJM Hariolf Scherer: Sie wählte das Motto „Jagd mit allen Sinnen begreifen“. Anlässlich des Themenschwerpunktes „Kulinarisches Deutschland“ der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) hat die KJV in enger Abstimmung mit der Stadt das Projekt „Wild auf Regionales! – Wildwochen in Bad Mergentheim“ aus der Taufe gehoben. Besonders beeindruckend: das Großdiorama in der Kundenhalle der Sparkasse Tauberfranken.

 

Bei den Sonderpreisen waren die Baden-Württemberg zweimal vertreten:

Rupprecht Walch und Dieter Hampl setzen seit 2016 erfolgreich moderne Drohnentechnik für die Kitzrettung ein. Sie haben seither mehr als 300 Kitze vor der Mahd gefunden.

Eine Nachricht der „Haldenkinder“ an einem Hochsitz hat den Hegering Laupheim zu seinem nun ausgezeichneten Projekt veranlasst: „Lieber Herr Jäger, bitte nicht unsere Rehe von der Halde erschießen!!! Wir freuen uns immer, wenn wir sie sehen. Die Haldenkinder“. Ebenfalls per Notiz am Hochsitz wurden die „Haldenkinder“ kurzerhand zu einem Treffen eingeladen. Nachdem es die Korrespondenz in die örtliche Zeitung geschafft hatte, war das Interesse an Pirschgängen, Kindergarten- und Schulbesuchen im Ort plötzlich sehr groß und hält noch immer an – obwohl sich die „Haldenkinder“ nie gemeldet hatten.

 

Alle Gewinner des Kommunikationspreises erhalten ein Preisgeld. Die besten Projekte werden anschließend in einer Broschüre zusammengefasst - als Beispiele für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit.

Der LJV gratuliert herzlich. 

 

 

Fotogalerie: Die Preisträger aus Baden-Württemberg mit LJM Dr. Friedmann und DJV-Präsident Hartwig Fischer:

Bild 1 KJM Hariolf Scherer, Christina Lauer (KJV Mergentheim)

Bild 2 Rupprecht Walch, Dieter Hampl, Friedhelm Röttgen, Verein Dt. Wachtelhunde

Bild 3 Tobias Seeburger, Samuel Schädler, Steffi Holder HR Laupheim

Erstellt am 11.06.2019
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