Drückjagden unter Corona-Bedingungen

Aktueller Erlass des Ministeriums Ländlicher Raum mit Vorschriften zur Durchführung von Drückjagden
und ergänzende Hinweise des LJV

Erstellt am 23.10.2020

Angesichts der Corona-Pandemie ist die Afrikanische Schweinepest etwas in Vergessenheit geraten. Aber die ASP-Situation in Osteuropa ist nach wie vor bedenklich und noch lange nicht bereinigt. An der Grenze zu Polen werden seit September in Brandenburg ständig steigende Zahlen an infizierten Wildschweinen auf deutschem Gebiet gefunden.

Bei uns werden hohe Schwarzwildbestände beobachtet. Die Einzeljagd an der Kirrung wird wieder einmal durch Buchen-und Eichenmast erschwert werden. (Revierübergreifende) Drückjagden sind deshalb auch im Jagdjahr 2020/2021 notwendig.

Das Ministerium Ländlicher Raum Baden-Württemberg hat am 22.10.2020 einen aktualisierten Erlass zur Durchführung von Drückjagden unter Berücksichtigung der Vorschriften der Corona-Verordnung vom 19.10.2020 herausgegeben sowie ein Musterhygienekonzept dazu.

Im Musterhygiene-Konzept heißt es auf Seite 2:

Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in einem laut Robert-Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, dürfen nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Die aktuellen Gebiete sind hier abrufbar:  https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete_neu.html

Die Risikogebiete betreffen ausschließlich die vom Auswärtigen Amt u.a. ausgewiesenen internationalen Risikogebiete außerhalb Deutschlands.
Das heißt: Jägerinnen und Jäger aus anderen Bundesländern, auch solche aus dortigen Risikogebieten, sind nicht betroffen. Jagdgäste aus dem Salzburger Land in Österreich, aus der Schweiz oder Polen wären aktuell von einer Jagdteilnahme in BW ausgeschlossen.

In den Downloads finden Sie auch ein Muster des LJV zur korrekten Datenerfassung von Drückjagdteilnehmern.

 

 

 

Erstellt am 25.08.2020
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