Drückjagden unter Corona-Bedingungen

Empfehlungen des LJV Baden-Württemberg und
Erlass des Ministeriums Ländlicher Raum mit Hinweisen

Erstellt am 07.09.2020

Angesichts der Corona-Pandemie ist die Afrikanische Schweinepest etwas in Vergessenheit geraten. Aber die ASP-Situation in Osteuropa ist nach wie vor bedenklich und noch lange nicht bereinigt. Im ersten Halbjahr 2020 wurden doppelt so viele ASP Fälle im europäischen Wildschweinbestand nachgewiesen wie in der Vorjahresperiode. Brennpunkte waren Ungarn und Polen, wobei dort die Situation in der Nähe der deutschen Grenze besonders besorgniserregend ist. Auch in Rumänien, Bulgarien und der Slowakei gibt es einige Hotspots.

Bei uns werden hohe Schwarzwildbestände beobachtet. Die Einzeljagd an der Kirrung wird wieder einmal durch Buchen-und Eichenmast erschwert werden. (Revierübergreifende) Drückjagden sind deshalb auch im Jagdjahr 2020/2021 notwendig.

Ergänzend zu den Hinweisen wie Drückjagden unter Berücksichtigung der aktuellen Corona-Verordnung durchgeführt werden können, die das Ministerium Ländlicher Raum und Verbraucherschutz BW Ende August herausgegeben hat, gibt es vom LJV Empfehlungen. Diese sind kompakt auf einer Seite zusammengefasst.  Heruntergeladen werden kann auch ein Musterformular für die Datenerhebung. 

Aufgrund aktueller Entwicklungen sind kurzfristige Änderungen möglich.

 

Erstellt am 25.08.2020
Zurück zur Übersicht