Geflügelpest in Baden-Württemberg angekommen

Nachweise in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Konstanz

Erstellt am 29.12.2020

Seit einigen Wochen wird die Geflügelpest in Deutschland insbesondere im Bereich der Nord- und Ostseeküste bei Wildvögeln und vereinzelt bei Geflügel durch unterschiedliche Subtypen des hoch pathogenen aviären Influenzavirus (HPAIV) nachgewiesen.

Kurz vor Weihnachten wurde bei einen tot aufgefundenen Mäusebussard bei Donaueschingen die hochpathogene aviäre Influenza (Geflügelpest) festgestellt.  Auch andere Vögel in den Landkreisen Schwarzwald-Baar und Tuttlingen wurden auf Verdacht des Befalls untersucht.

Wie das MLR am 11.1.2021 mitteilte, wurde bei einem am Seerhein in Konstanz verendet aufgefundenem Schwan die Geflügelpest (HPAI) des Subtyps H5 amtlich festgestellt und vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt.

Die Fundorte befinden sich in Gebieten, die häufig von Zugvögeln zur Rast oder zur Überwinterung aufgesucht werden.

Die Landratsämter des Schwarzwald-Baar-Kreises sowie die Landkreise TUT, KN und Bodenseekreis haben Allgemeinverfügungen erlassen, die sich an Geflügelhalter wenden.

Das Risiko weiterer Geflügelpestausbrüche bei Wildvögeln ist laut MLR im Land weiterhin als hoch einzustufen. Der LJV ruft Jägerinnen und Jäger in Revieren mit Wasserflächen, v.a. solche die als Rast –und Überwinterungsgewässer dienen, deshalb zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Wer tote, verletzte oder kranke Vögel (alle Arten von Wasservögeln, Greifvögel und Eulen, Rabenvögel) beobachtet oder findet, sollte umgehend das zuständige Veterinäramt verständigen.

Tote aufgefundene Tiere dürfen nicht berührt und nicht mitgenommen werden.

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