Röhren für einen anderen Umgang mit Rotwild im Land

Die Deutsche Wildtier Stiftung hat am 11.12.2019 Landwirtschaftsminister Peter Hauk im Landtag die erste geröhrte Petition Deutschlands übergeben.

Erstellt am 12.12.2019

Bisher wurde das Begehren von rund 30.000 Menschen unterzeichnet - bei einer Sekunde Röhren pro Teilnehmer macht das rund 8,5 Stunden Hirschrufe, die auf einem Stick gespeichert sind.

Die Petition macht auf die unbefriedigende Situation des Rotwildes mit streng begrenzten Rotwildgebieten und Abschussgeboten im Land aufmerksam und verlangt einen anderen Umgang mit dem Wappentier des Landes. 

Der Minister zeigte sich zwar gesprächsbereit, aber verwies v.a. auf den noch nicht umgesetzten Managementplan für das Rotwildgebiet Nordschwarzwald, den das Ministerium als Prüfstein für weiteres Handeln betrachtet.

Pressemeldung der DeWiSt zur Übergabe

Der LJV war bei der Übergabe mit dabei. Er verfolgt mit seiner „PLATZ-Hirsch“ – Kampagne ein gemeinsames Ziel mit der Deutschen Wildtier Stiftung. „Wir fordern einen artgerechten Umgang mit unseren größten heimischen Säugetierart, basierend auf wildbiologischen Erkenntnissen“, so Dr. Erhard Jauch vom LJV beim Termin im Landtag, „die über 60 Jahre alte Rotwildverordnung ist dafür keine geeignete Basis mehr“.

Weitere Infos unter: www.platzhirschbw.de.

 

Es werden übrigens weiterhin Stimmen für den Hirsch im Ländle gesammelt. Habt ihr schon die Petition unterzeichnet?

https://www.deutschewildtierstiftung.de/hilfdemhirsch

 

 

Erstellt am 12.12.2019
Zurück zur Übersicht