Sozialwahl: Jagdvertreter ist erfolgreich

Das Ergebnis der Sozialwahl steht fest: Laut einer Pressemitteilung des DJV hat es Spitzenkandidat Dr. Hans-Heinrich Jordan in die Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau geschafft.

  • Das Ergebnis der Sozialwahl 2017 steht fest: Spitzenkandidat Dr. Hans-Heinrich Jordan zieht in die Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ein.  Quelle: DJV

    Das Ergebnis der Sozialwahl 2017 steht fest: Spitzenkandidat Dr. Hans-Heinrich Jordan zieht in die Vertreterversammlung der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ein. Quelle: DJV

Erstellt am 21.06.2017

Der Wahlausschuss der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat am Montag, 20. Juni, das Ergebnis der Wahlen zur Vertreterversammlung verkündet. Als Vertreter der Jagdliste zieht Dr. Hans-Heinrich Jordan in die Vertreterversammlung ein. "Wir können die Interessen der Jagdrevierinhaber in der SVLFG sehr viel besser vertreten, wenn wir selbst mitreden können", sagte Dr. Jordan.

 

Bei der Sozialwahl wurden die Vertreter der Versicherten in der gesetzlichen Unfallversicherung gewählt. Dabei gab es nur in der Gruppe der "Selbstständigen ohne fremde Arbeitskräfte" eine Wahl mit Wahlhandlung. Dabei haben der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Bayerische Jagdverband (BJV) gemeinsam eine Liste aufgestellt und gemeinsam für eine bessere Vertretung der Jagdinteressen in der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft gekämpft. Die Liste wurde allerdings nicht als gemeinsame "Liste Jagd" der beiden Verbände zugelassen, sondern nur als "Freie Liste".

 

Die Kritik, die es bei der Vorbereitung und Durchführung der Wahlen gegeben hatte, ist nach wie vor nicht verstummt. Viele Wahlberechtigte haben bis zuletzt keine Wahlunterlagen bekommen und konnten daher nicht wählen. Das Verfahren zur Erteilung des Wahlausweises hat nach Aussage von Dr. Jordan viele Mitglieder von Pächtergemeinschaften benachteiligt. "Das ganze, aufwändige Verfahren hat nicht zum besseren Verständnis der SVLFG in der Jägerschaft beigetragen und hat in beiden Verbänden erhebliche Kräfte gebunden", sagte BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. Dennoch wollten DJV und BJV die Chance zur Zusammenarbeit nutzen und die Interessen der Jägerschaft beherzt wahrnehmen, so Jägervertreter Dr. Jordan. Die Jagdverbände prüfen die ihnen gemeldeten Fälle von Unregelmäßigkeiten und werden anschließend über eine mögliche Anfechtung der Wahl entscheiden.

Erstellt am 21.06.2017
Zurück zur Übersicht