Am Samstag, 6. Mai kamen gut 50 interessierte Jäger und Hundeführer ins Training Center Retten und Helfen nach Mosbach, um sich über das Kadaversuchprojekt zu informieren. Zu Beginn begrüßte BRH-Präsident und Projektleiter Jürgen Schart die Teilnehmer und stellte das Projekt vor. Danach gab Projektkoordinatorin Dr. Christina Jehle einen Überblick über die Anforderungen an ein Kadaversuchteam, den aktuellen Stand der Bewerbungen und den Kursablauf. Michael Müller vom Referat Einsatz erläuterte den Ablauf eines Einsatzes der ASP-Kadaversuchteams und die Dienstleistungen des TCRH für die Behörden im Seuchenfall. Im Anschluss daran führte Ausbildungsleiter Kai Uwe Gries die Teilnehmer im Freigelände durch die Ausbildung zum ASP-Kadaversuchteam. Sein kompetentes Ausbilderteam demonstrierte an mehreren Stationen die Sichtung der Teams, die Geruchseingabe und die verschiedenen Anzeigearten. Einige Teilnehmer konnten dabei gleich mit ihren eigenen Hunden testen, ob sie sich für den Wildschweinkadaver an der Differenzierungsreihe interessieren. Die Reaktionen der Hunde und auch der Hundeführer auf diese bisher für sie unbekannte Art der Ausbildung waren dabei sehr positiv, so dass einige neue Bewerber für die Ausbildung zum Kadaversuchteam gewonnen wurden. Thomas Kälber und David Seifert zeigten zum Abschluss den Teilnehmern, was ihre mit Wärmebildkameras ausgestatteten Drohnen bei der Suche nach Kadavern aus der Luft leisten können. Auch hier konnten einige Interessenten für die Fortbildungen zum Drohnenpilot bei der Kadaversuche begeistert werden. Dank der engagierten Ausbilder und der interessierten Teilnehmer war es ein rundum gelungener Tag, der im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt wird. Wer sich für die Kadaversuche mit Hunden oder Drohnen interessiert, findet unter asp.tcrh.de weitere Informationen und Termine.