Weiterer Luchs bekommt Senderhalsband

Im Südschwarzwald wurde ein neuer Luchs nachgewiesen und besendert. Der Landesjagdverband übernimmt - wie schon bei Friedl und Tello - wieder die Patenschaft. Als Namen schlägt er „Wilhelm“ vor.

  • Foto: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)

    Foto: Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA)

Erstellt am 17.01.2018

Zuwachs bei den Patenkindern gab es für den Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV). Wieder konnte ein neuer Luchs im Lande nachgewiesen und sogar eingefangen und markiert werden. „Auch für diesen Luchs übernehmen wir eine Patenschaft“, sagt Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann, der damit Zuwachs in der Schar der Patenkinder begrüßt. „Wir werden den Luchs mit großem Interesse auf seinen Streifzügen durchs Land begleiten.“ Für das neue Patenkind schlägt der Landesjagdverband den Namen „Wilhelm“ vor.

 

Für die Luchse „Friedl“ und „Tello“ hat der LJV bereits Patenschaften übernommen. Beide Luchse waren zeitweise besendert, über ihren derzeitigen Aufenthalt ist wenig bekannt. Während Tello zuletzt auf der Ostalb nachgewiesen wurde und möglicherweise nach Bayern abgewandert ist, wird Friedl immer wieder zwischen Alb und Donautal bestätigt.

 

„Damit sind mindestens zwei bis drei Luchse verbürgt, die derzeit in verschiedenen Landesteilen ihre Fährten ziehen. Die zuwandernden Luchse, insbesondere der lange anwesende Luchs „Friedl“ zeigen auf, dass es potentiellen Lebensraum in Baden-Württemberg gibt.“, sagte Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann. „Der LJV fordert, wichtige Wildtierkorridore zu benachbarten Luchspopulationen rechtlich abzusichern und an neuralgischen Punkten zu verbessern um damit auch zukünftig die natürliche Besiedlung Baden-Württembergs zu ermöglichen. Wir unterstützen einen natürlichen Prozess, durch den wir uns auf die Luchse einstellen und zukünftig mit ihnen koexistieren können.“, so Friedmann.

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