Schwarzwildjagd und Muttertierschutz

Pressemitteilungen mit mißverständlichen Aussagen zur Bejagung von weiblichem Schwarzwild sorgten für Unmut - bei Jägern ebenso wie bei Vertretern von Natur-und Tierschutzverbänden. Dabei ist die Haltung des LJV im Spannungsfeld zwischen der Notwendigkeit zur Schwarzwildregulierung und dem Muttertierschutz nach wie vor eindeutig: Die Schonung von Leitbachen und die Schonung von Bachen gleich welchen Alters, die noch Frischlinge führen hat Vorrang. Bei notwendigen Eingriffen in Schwarzwildbestände stehen Frischlinge und Überläufer im Vordergrund, nicht die vorrangige Erlegung von Bachen, wie das in der Presse fälschlicherweise zitiert wurde!

  • Jagdlich tabu: führende Bache

    Jagdlich tabu: führende Bache

In einer akuellen Pressemeldung bekennt sich der LJV deshalb trotz aller berechtigten Forderungen zur Schwarzwildregulierung klar zum Elterntierschutz.
Die PM ist neben den gemeinsamen Empfehlungen des Ministeriums für Ernährung und Ländlicher Raum Baden-Württemberg, der Wildforschungsstelle des Landes und des Landesjagdverbandes Baden-Württemberg beigefügt.

Erstellt am 10.03.2014
Zurück zur Übersicht