Länderübergreifende Wolfskooperation

Jäger über Vorstoß des Baden-Württembergischen Umweltministeriums verärgert

  • Abbildung: Wolfgang Weber

    Abbildung: Wolfgang Weber

Betroffene sollen „außen vor“ bleiben

Erstellt am 06.03.2018

Das Umweltministerium Baden-Württemberg will beim Wolf enger mit Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland kooperieren – eigentlich keine schlechte Idee. Aber wenn dabei Landwirte, Schafhalter und Jäger als Betroffene überhaupt nicht einbezogen werden sollen, und keine Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium stattfindet, geht das gar nicht! LJV und DJV haben sich deshalb in einer Pressemeldung kritisch zu dem Vorstoß geäußert. Wolfsmanagement ist mehr als das Beharren auf Zuständigkeiten. Anstatt Aktionismus aus Baden-Württemberg brauchen wir bundeseinheitliche Richtlinien für das Wolfsmanagement unter Einbeziehung von Betroffenen.

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