Alles unter Kontrolle!

Jäger nehmen Verbraucherschutz ernst: Schwarzwild im Land wird seit 2006 auf radioaktive Belastung untersucht


Stand: 20.08.2013

  • Cäsium-Messgerät

    Cäsium-Messgerät

Die Chemische und Veterinäruntersuchungsanstalt in Freiburg hat aktuelle Zahlen zur radioaktiven Belastung von Schwarzwild in Baden-Württemberg veröffentlicht (vgl. Link CVUA- Menüpunkt Radioaktivität). Die Presse hat darüber berichtet.
Auch 27 Jahre nach dem Atomunfall in Tschernobyl ist in einige Gebieten in Baden-Würrttemberg Schwarzwild radioaktiv belastet.
Um sicherzustellen, dass Verbraucher nur unbelastetes Wildbret erhalten, gibt es deshalb seit 2006 ein landesweites Überwachungssystem. In den Gebieten, in denen es nach Tschenobyl erhöhten Fallout gab – dazu gehören einige Bereiche in Oberschwaben und die Hochlagen des Schwarzwaldes, haben der Landesjagdverband und die Landkreise Messstellen eingerichtet, in denen jedes erlegte Stück Schwarzwild getestet wird. Tiere, bei denen der Grenzwert von 600 Bq/kg überschritten wird, kommen nicht in den Verkehr, sondern werden vernichtet. Die Jäger bekommen dafür nach dem Atomgesetz eine Entschädigung.
In den übrigen Landesteilen, in denen nach Tschernobyl eine geringe Strahlenbelastung festgestellt wurde, werden Schweine stichprobenweise untersucht.
So können Verbraucher sicher sein, nur unbelastetes Wildbret vom Schwarzwild zu bekommen, vom Jäger selbst, aber auch beim Metzger oder im Restaurant, wenn das Wild aus heimischer Jagd stammt.

Hier geht es zur Seite des CVUA

 

Erstellt am 06.05.2014
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