Daten und Fakten

Jagdstatistiken

Die Jagdstatistik des Landes Baden-Württemberg stellt das Landwirtschaftliche Zentrum Baden-Württemberg zur Verfügung, bundesweite Statistiken veröffentlicht der Deutsche Jagdverband. Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen des Landesjagdverbandes finden Sie auf unserer Seite Aktuelles

Ausführliche Informationen zu allen in Baden-Württemberg vorkommenden Wildarten bietet auch der 2019 veröffentlichte Wildtierbericht


Mitgliedszahlen und Jagdscheininhaber

Auch im Jahr 2018 konnte der Landesjagdverband einen Mitgliederzuwachs verzeichnen. Erfreulich ist, dass fast alle Jägervereinigungen im Land davon profitieren. Die mitgliederstärkste Jägervereinigung und diejenige mit dem stärksten Zuwachs ist die KJV Ravensburg.  

Aktuell hat der Verband 32.394 Mitglieder, davon waren 2.891 weiblich (Stand: 15.5.2019).


Entwicklung der Jägerprüfungszahlen

Seit der Beleihung des Landesjagdverbandes mit der Durchführung der Jägerprüfung  im Jahr 2006 wurden insgesamt 19.127 Jungjäger geprüft (Stand Janaur 2018). Die Jägerprüfung in Baden-Württemberg ist damit ein Erfolgsmodell, das auch über die Landesgrenzen hinaus Anerkennung findet. Besonders auffällig ist dabei der wachsende Anteil von Frauen, sie machen mittlerweile rund 17 Prozent der Prüflinge aus. 


Entwicklung der Schwarzwildbestände

Wildschweine zählen zu den klaren Gewinnern in unserer Kulturlandschaft: Nicht nur in Baden-Württemberg haben die Bestände teils massiv zugenommen, sondern auch auf Bundesebene und sogar aus europäischer Perspektive. Der Gesamttrend ist seit Mitte der 1980er-Jahre eindeutig stark zunehmend - auch wenn die Jagdstrecken von Jahr zu Jahr stark schwanken: Wurden im Jagdjahr 1985/86 noch 7212 Wildschweine erlegt, so waren es 30 Jahre später, im Jagdjahr 2015/2016, bereits 67.545 Tiere. Im Jagdjahr 2017/2018 wurde eine Rekordstrecke von 78.606 Tieren erreicht. 

Die starken Schwankungen bei der Jagdstrecke haben unterschiedliche Faktoren. Der Bejagungserfolg hängt zum Beispiel von der Verfügbarkeit von Nahrung und vom Reproduktionserfolg ab. Je mehr Nahrung die Tiere im Wald und im Offenland finden, desto schwieriger wird die Jagd an der Kirrung (Anlockfütterung zum Zweck der Bejagung). Und je mehr Nachwuchs es in einem Jahr gibt, desto mehr kann in der Folge erlegt werden.