Regionalität ist Trumpf – auch bei Wildbret

„Schmeck den Süden“-Betriebe von Jägern ausgezeichnet

  • Gesundes Wildbret bereichert den Speiseplan Foto: Walter Bauhofer

Kurze Wege und gesicherte Herkunft von Lebensmitteln garantieren dem Verbraucher ungetrübten Genuss. Rehrücken oder Wildschweinkeule aus dem heimischen Revier, dazu passende Beilagen von Landwirten aus der Region und ein edler Tropfen vom Weinberg nebenan: Das passt zusammen, haben der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und der Landesjagdverband Baden-Württemberg erkannt. Beide Verbände haben deshalb eine entsprechende Zusammenarbeit vereinbart, die am 9. Oktober im Hotel-Restaurant „Höpfner Burghof“ des DEHOGA-Kreisvorsitzenden Waldemar Fretz in Karlsruhe besiegelt wurde.

Gleichzeitig verlieh Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann dem „Höpfner Burghof“ die Urkunde „Wild aus der Region“. An diesem Aushängeschild erkennen Genießer, dass eine Gaststätte oder Metzgerei mindestens 90 % ihres Wildbret-Angebots aus Jagdrevieren in der Region bezieht. Damit ist „Wild aus der Region“ das jagdliche Gegenstück zur DEHOGA-Auszeichnung „Schmeck den Süden“, die nur für Gerichte erteilt wird, deren Rohstoffe nachweislich aus Baden-Württemberg stammen.

Landesjagdverband und DEHOGA haben jetzt vereinbart, dass alle „Schmeck den Süden“-Betriebe auch die Auszeichnung „Wild aus der Region“ beantragen können. Knapp 70 „Schmeck den Süden“-Betriebe hat der Landesjagdverband bereits ausgezeichnet.

Insgesamt über 470 Gaststätten und Metzgereien im Land setzen bislang mit „Wild aus der Region“ auf das naturreine und cholesterinarme Lebensmittel Wildbret sowie auf die heimischen Jäger als geschulte und sorgfältige Anbieter.

Aktueller Stand vom 26.11.2013

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Erstellt am 06.05.2014
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