Vogelgrippe in Baden-Württemberg

Mithilfe der Jägerschaft beim Monitoring

Erstellt am 28.11.2016

Das Vogelgrippe - Virus breitet sich weiter aus. In den Landkreisen Emmendingen und Sigmaringen wurden auch außerhalb der Region Bodensee und in dessen Umgebung erstmals das Vogelgrippe-Virus H5N8 in totem Wasserwild nachgewiesen.

Das Virus ist für Menschen nicht gefährlich, aber für Nutzgeflügel hoch infektiös.  

Das MLR hat deshalb die notwendigen Maßnahmen eingeleitet und informiert auf seiner Homepage ständig über die aktuelle Situation im Land - hier können Sie diese abrufen.  

Wegen des Risikos einer beschleunigten Verbreitung des Erregers wird empfohlen, an Gewässern oder deren Umfeld (10 km), auf denen hochpathogene Geflügelpest bereits nachgewiesen ist oder ein akuter Verdacht besteht, auf die Wasservogeljagd soweit als möglich zu verzichten. Die aktuellen Seuchenfälle sind abrufbar unter: http://tsis.fli.bund.de/Reports/Info_SO.aspx?ts=015. 

In Gebieten ohne Nachweis der Geflügelpest bestehen vorerst keine Bedenken gegen eine Ausübung der regulären Wasservogeljagd. Erlegte Wildvögel können vorbehaltlich weiterer Laborergebnisse dem Verzehr zugeführt werden.

Um ein Bild von der Verbreitung des Virus zu bekommen und um bei Befallsnachweisen rasch Maßnahmen ergreifen zu können ist die Mitwirkung von Jägerinnen und Jäger am Monitoring im ganzen Land wichtig (Meldung toter Vögel und Probennahme bei erlegtem Wasserwild). 

In den Downloads finden Sie ausführliche Informationen über das Verhalten beim Auffinden toter Vögel sowie zur Probenahme bei erlegten Enten. 

Wegen der Probenahme wenden Sie sich bitte an Ihr Veterinäramt, das Ihnen die Probentupfer zusendet. 

Weitere Informationen und Wissenswertes zum Thema finden Sie auf der Seite des DJV (Pressemitteilung vom 24. November 2016). 

Erstellt am 11.11.2016
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