Jägerinnen informieren sich über den Biber

Zwiefalten - Auf Einladung von Bärbel Behr informierten sich 10 Jägerinnen vom Jägerinnenforum Tübingen über Biologie, Lebensweise und Problematik des Bibers. Franz Spannenkrebs, Öffentlichkeitsbeauftragter des Regierungspräsidiums Tübingen, besprach an einem Biberpräparat die Besonderheiten des nicht jagdbaren Bibers und führte in einer Biotopfläche in Zwiefalten zur Biberburg.

Der Biber schafft sich Lebensräume

"Die Wasserpflege des Bibsers ist für die Natur ein Segen, für den Landwirt problematisch" erklärt Franz Spannenkrebs fachkundig.

Anders als in Bayern, wo seit der Umsetzungsverordnung Entschädigungen bei angerichteten Schäden bezahlt werden, werden Naturschäden in Baden-Württemberg nicht bezahlt. Dies betrifft sowohl Schäden am Grund und Boden (Gräben, Überschwemmungen, Gefahren für landwirtschaftliche Fahrzeuge usw.) als auch Schäden an Bäumen und Sträuchern, Gras, Getreide usw.

Für die Jägerinnen war die Führung ein tolles Erlebnis, gefüllt mit fachlichen Informationen zum Biber. Sie waren beeindruckt vom dicht behaarten Fell des Bibers, von den selbstschärfenden Zähnen des Nagetiers und der intensiven Wasserpflege des Bibers.

Fotos: Heinz Thumm

 

 

 

 

Erstellt am 06.08.2018
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