Viel Lesestoff für Landtagsabgeordnete

LJV informiert über die Anliegen und Forderungen der Jägerinnen und Jäger im Land

Die erfolgreiche Postkartenaktion des LJV hat vier Tier-und Naturschutzverbänden, die am Beteiligungsverfahren mitgemacht haben, dazu veranlasst, allen Landtagsabgeordneten im Land ihre Forderungen in einem gemeinsamen Brief mitzuteilen (wer Interesse an diesem Schreiben hat, findet es auf den Homepages der Landesverbände NABU und BUND).

Im Vorspann dieses Schreibens wurde dabei manches nicht so genau genommen:
 Dass der Landesjagdverband eine Jagdrechtsnovelle ablehnt, stimmt ebenso wenig wie die Behauptung insgesamt seien nur 2.800 LJV - Postkarten verschickt worden. Auch bei den Mitgliederzahlen wurde etwas großzügig gerechnet: wie die Verbände im Nachhinein zugeben mussten, vertreten sie nur 210.000 Mitglieder, nicht wie ursprünglich behauptet 350.000.

Für den LJV ist die Zahl der Mitglieder ohnehin kein schlagendes Argument für jagdrechtliche Regelungen. Worauf es ankommt, ist die unmittelbare Betroffenheit derer, die das Gesetz nachher umsetzen und für dessen Folgen (z.B. Wildschäden) sie geradestehen müssen. Wir haben uns auch gefragt, ob es den Verbänden nur um ein sachgerechtes Jagdgesetz geht? Wer den letzten und längsten Abschnitt ihres Forderungskatalogs liest, in dem die Hand nach den von Jägerinnen und Jägern allein aufgebrachten Jagdabgabemitteln ausgestreckt wird, bekommt Zweifel!

Der Landesjagdverband hat deshalb in einem eigenen Schreiben an die Abgeordneten des Landes dargelegt, worauf es den Jägerinnen und Jägern bei der Neufassung des Gesetzes ankommt und die zwölf Punkte, die die anderen Verbände angesprochen hatten, sachlich kommentiert.
(18.11.2013)

Zurück zur Übersicht