Allgemeine Jagdruhezeit: Was ist erlaubt?

Die Monate März und April sind im neuen Jagd -und Wildtiermanagementgesetz (JWMG) Jagdruhezeit. Es gibt jedoch Ausnahmen.

Von 01. März bis 30. April sind sämtliche Wildtiere zu verschonen (allgemeine Schonzeit nach § 41 § 2 JWMG). Ausgenommen ist die Jagd auf Schwarzwild vorbehaltlich des Elterntierschutzes (führende Bachen) in der offenen Landschaft und vom Waldaussenrand  200 Meter in den Wald hinein. Außerhalb des Schutzbereiches im "tiefen Wald", also im Feld und 200 Meter in den Wald hinein sind Bewegungsjagden auf Schwarzwild möglich. Der Elterntierschutz und die Grundsätze der Waidgerechtigkeit sind dabei strikt zu beachten. Sie sollten deshalb in der Jagdruhezeit möglichst unterbleiben.

 

Die Ausbildung von Jagdhunden ist von der Regelung nicht betroffen.

 

Kirrung (Anlocken von Wild mit geringen Futtermitteln zur Erleichterung der Bejagung) ist in der Jagdruhezeit generell verboten, egal wo. Der Betrieb von Salzlecken und Mahlbäumen fällt nicht darunter.

 

Fütterung und Ablenkungsfütterung sind unter den geltenden gesetzlichen Voraussetzungen nur noch im Rahmen einer der obersten Jagdbehörde (Ministerium) anzuzeigenden Konzeption (§ 33 Abs.3 JWMG und § 4 DVO JWMG).

Erstellt am 04.03.2016
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