Jäger fördern Auerwild

Der Landesjagdverband startet das Projekt Auerwildhegeberater im Schwarzwald

  • Skeptischer Blick der Auerhenne: Kommt der Nachwuchs auf?

    Skeptischer Blick der Auerhenne: Kommt der Nachwuchs auf?

Der Aktionsplan Auerwild definiert insgesamt sechs Handlungsfelder zu denen das Handlungsfeld Jagd gehört. Die Prädatorenkontrolle vorrangig bei Fuchs und Wildschwein, sowie bei Dachs und Steinmarder durch die Jägerschaft soll intensiviert werden. Nahezu alle Prädatoren des Auerwildes sind in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden. Eine ganze Reihe von Faktoren wie gesetzliche Beschränkungen der Fangjagd, Wertverlust von Bälgen und die Zunahme von Störungen haben dazu geführt, dass die Jagdausübung auf die Prädatoren des Auerwildes erschwert wurde. Den Jägern soll deshalb Unterstützung durch örtlich zur Verfügung stehende Ansprechpartner, die Auerwildhegeberater, angeboten werden. 

Kernaufgabe der Auerwildhegeberater ist die Förderung effektiver, gezielter Bejagung von Fuchs, Dachs und Steinmarder durch Beratung in den Jagdrevieren und Fortbildung von Jägern. Die Revierinhaber in der auerwildrelevanten Gebieten bekommen hiermit Ansprechpartner für alle Fragen der Prädatorenbejagung. Nördlich der Kinzig ist Johann Belsch, südlich der Kinzig Dieter Geiger für Ihre Fragen zuständig (Adressen siehe unten). Mit Sonderveranstaltungen zur Raubwildbejagung, Hilfe bei der Balgvermarktung, Schulung von Jagdaufsehern und Beratung von Jungjägerkursen stehen die Auerwildhegeberater zur Verfügung. Ob Fangjagd, Fallenregistrierung, Lockjagd, Anlage von Luderplätzen oder Baujagd und Anlage von Kunstbauen, Organisation von Fuchswochen und Jungfuchswochen, nehmen sie unser Angebot rege in Anspruch!

Erstellt am 16.04.2014
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