Kitzrettung

Rehkitzrettung mit Drohnen

In den vergangenen Jahren hat sich der Einsatz von Drohnen in Kombination mit Wärmebildtechnik im Bereich der Rehkitzsuche etabliert. Das Verfahren bietet Landwirten und Jagdausübungsberechtigten die Möglichkeit, zeitsparend und effektiv ihrer tierschutzrechtlichen Verantwortung gegenüber des Wildes nachzukommen. Da dieses Verfahren aktuell noch nicht flächendeckend vertreten ist, finden Sie nachfolgend die bereits etablierten Drohnenteams sowie andere Projekte, die sich auf die Rettung von Rehkitzen spezialisiert haben.

Übersichtskarte zu Kitzrettungsprojekten

Fördermöglichkeit einer Drohne

Aktuell bietet die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung die Möglichkeit zur Förderung einer Drohne an.

https://www.ble.de/DE/Projektfoerderung/Foerderungen-Auftraege/Rehkitz/Rettung_node.html

Gefördert werden bei Erfüllung der Voraussetzung 60% der Anschaffungskosten bis zur maximalen Fördersumme von 4.000 Euro. Vorgegeben sind als technische Mindestvoraussetzungen die Ausstattung mit einer Echtbildkamera mit integrierter/kompatibler Wärmebildkamera, eine Mindestflugzeit von 20 Minuten und eine Home-Return Funktion.

Grundsätzlich muss die angeschaffte Drohne mindestens 3 Jahre im Besitz des beantragenden Vereins bleiben und muss für die Rehkitzsuche eingesetzt werden. Die Drohne darf in dieser Zeit nicht kommerziell eingesetzt werden.

Näheres zu der Förderung ist hier zu finden: BLE - Bundesprogramm zur Rehkitzrettung

Antragsberechtigt sind gemeinnützige eingetragene Vereine, zu deren satzungsgemäßen Aufgaben die Pflege und Förderung des Jagdwesens sowie des Tier-, Natur- und Landschaftsschutzes oder die Rettung von Wildtieren gehören. 

Privatpersonen sind nicht direkt antragsberechtigt.

Weitere Informationen

Weitere Informationen finden Sie auch unter kitzrettung-hilfe.de

Broschüre Kitzrettung